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15.8.2018 : 13:21 : +0200

Insel der Seligen: mit Barrieren im Kopf



Szenen einer Österreichischen Familie - bestehend aus einer Griechin, einer Malteserin und einem Österreicher
Lilia Lytra (mitte links) und Ekaterini Petraki (mitte rechts) von der Griechischen Botschaft mit Griechischen Darstellern

Als eine "Insel der Glücklichen" bezeichnete Papst Paul VI. Österreich anlässlich eines Vatikanbesuches des österreichischen Bundespräsidenten Franz Jonas im Jahr 1971. Umformuliert in "Insel der Seligen" wurde diese Charakterisierung zum prägenden sozialen Mythos der 1970er Jahre. Österreich galt (und gilt teilweise immer noch) als idealtypischer Ort, an dem Menschen in Wohlstand, glücklich, konfliktfrei und harmonisch zusammenleben (Quelle: Stiftung Bruno Kreisky Archiv, Wien)

Österreich hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich; Erzherzogtum, Land in dem die Sonne nie untergeht, Kaiserreich, Erste Republik, Anschluss an Deutschland und endlich die Zweite Republik. Und dann 1995 der Beitritt zur Europäischen Union.

Was heißt das jetzt "ÖsterreicherIn" zu sein? Haben wir eine Identität und wenn ja, wie schaut die aus? Wie gehen wir in Österreich mit "Fremden" um? Wie geht's uns mit 1 Million Zuwanderern in den letzten 15-20 Jahren? Haben wir unseren Platz in der EU gefunden?

All diese Fragen haben sich die Partner von C'Europe on Stage gestellt und versucht, gemeinsam mit dem Österreichischen Publikum Antworten auf diese kritischen Fragen zu finden.

Unter Regie von Lilia Lytra, einer Griechischen Theaterexpertin, haben die Partner ein Forum Theaterstück entwickelt und am 29. Oktober 2008 um 19:00 im OFF Theater, in der Kirchengasse 41, 1070 Wien, aufgeführt.

Unter den Gästen des Abends war auch der Kulturattachée der Griechischen Botschaft in Wien, Frau Ekaterini Petraki.