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14.11.2018 : 2:03 : +0100

Illegale Einwanderung nach Malta - ein Nationales Problem?



Diskutieren - oder doch spielen?
Das Schicksal von Bootsflüchtlingen
Interventionen des Publikums

Illegale Einwanderung nach Malta wird oft als ein Problem nationaler Größenordnung dargestellt. Innerhalb der letzten Jahre haben Tausende Afrikaner - vorallem aus Regionen südlich der Sahara ihr Leben riskiert um in einem Mittelmeerland der EU Schutz zu finden, um von dort - hoffentlich - in andere EU-Länder weiter zu reisen und eine permanente Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.

Das Thema hat intensive Auseinandersetzungen verursacht, wobei die Ultra-Rechten schnell zur Hand waren, um Protestmärsche gegen die illegale "Invasion" zu organisieren.  Bekennende Pro-Immigranten Lobbyisten sind dabei Opfer von Gewaltakten gegen ihre Person, ihre Häuser und anderes Eigentum geworden.

Andererseits haben andere Lobbyisten, unter anderem das Jesuitische Flüchtlingsservice, lautstark die Rechte der Afrikanischen Flüchtlinge eingefordert. Ähnliche Einrichtungen haben ebenfalls Initiativen gestartet, um die Rechte der Immigranten durchzusetzen, inklusive deren Recht auf kulturellen und kreativen Ausdruck.

Das Journalisten-Institut hat den politischen Parteien sogar ein offizielles Memorandum vorgelegt, indem darauf bestanden wird, das die Regierung Journalisten den Besuch und Berichte über die Flüchtlingslager ermöglicht.

Von so vielen Seiten unter Druck geraten, hat die Regierung ein Positionspapier über irreguläre Immigranten, Flüchtlinge und Integration herausgegeben, das Sensitivität für die physischen und emotionalen Bedürfnisse von Menschen in Internierungseinrichtungen zusichert; sowie ethnischen Respect gegenüber kultureller Vielfalt und die Organisation von Freizeitaktivitäten.

Es gibt ausländiche Befürworter, die meinen Malta sei mehr ein Transitpunkt für jene, die nach Europa gelangen wollen und das Europa eigentlich Zuwanderer braucht, um den derzeitigen Standard der Europäischen Volkswirtschaften zu halten.